laut Mansa Camio

der alte Name noch vor der der Zeit von Sumauoro Kante (1300Jhd.)
soll ghina bara (Djinn, Die Kalebasse mit Fell, die heute noch in Mali gespielt wird).



Sumauro Kante soll dann dieses Instrument zur Popularität verholfen haben, wodurch dann auch der heutige Name Djembé entstanden ist.

Die Djembe wird in Westafrika aus dem Stamm eines Baumes herausgeschlagen.
Traditionell wird der Baum zuerst um Erlaubnis gefragt, da die Bäume auch mächtige Geister repräsentieren. Gibt der Baum/Geist seine Zustimmung, wird das entsprechende Opfer gebracht und der Baum gefällt, und vor Ort in passende Stücke zerteilt und die Form bereits grob ausgeschlagen, damit das Stück transportfähig ist

.

Zu Hause angekommen, beginnt die Feinarbeit, wofür verschiedene Werkzeuge benutzt werden. Zum Durchstossen, zum Aushöhlen des Fusses, des Kelches und für die Aussenarbeiten.

Djembe Bauer in Conakry Guinea

Ganz zum Schluss wird der gesamte Korpus mit "beurre de charitée" getränkt und trocknen gelassen.
Bevor die Djembe mit einer Ziegenhaut bespannt wird, sollte der zukünftige Djembe Spieler dafür sorgen, dass der Baum-Geist auch ihm gut gesonnen ist, wofür nochmal ein Opfer und bestimmte Zeremonien und Mittel (Medizin, Fetisch, Krikri....) nötig sind. Dazu sucht man kompetenten Beistand auf, z.B. "Soro" , ein Geist, der einem Auserwählten seine Geheimnisse vermittelt, die derjenige dazu benutzt den Bauern, den Schmieden, den Trommlern oder den Medizinmännern zu helfen (oder zu schaden).

Bei YouTube gibt es Filme über das Ausarbeiten einer Djembe Form. Hier sind 2 davon:







Musikalisch hat die Djembe 2 Funktionen:

- entweder als Begleitinstrument, welches eine Stimme unverändert durchspielt.
- als Solo Instrument.

Grundsätzlich sind alle Trommeln dem Tanz untergeordnet. Die Menschen kommen zusammen, weil sie tanzen wollen, und brauchen die Trommeln als musikalisches Fundament und als Energiespender. Trotzdem kann ein guter Solist auch gestalterisch tätig werden. In welchem Rahmen er sich bewegen kann hängt sehr viel davon ab, ob er Dorftrommler ist, oder ob er Mitglied eines "Balletts" ist. (Mehr darüber hier: Musik & Tanz). Angestrebt wird jedenfalls ein lebendiger Austausch zwischen den Musikern und den Tänzern, der umso besser und befriedigender ist, je besser sich alle kennen und beachten. Idealerweise lässt jeder dem anderen seinen Platz, und dennoch gibt es viele Neckereien und Anzüglichkeiten, die den besonderen Reiz ausmachen.