Der Workshop-Platz



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Unser Platz: geeignet für den Rückzug - erlaubt die Begegnung - bereitet vor auf die eigenen Schritte nach aussen.
Geschaffen für die Begegnung der Menschen, die an der Musik Guineas interessiert sind, und denen, die sie machen (Die Musik).

Dazu sollten bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sein:

angenehmes und funktionales Wohnen,
die Möglichkeit sich zurückzuziehen,
Plätze zum Arbeiten und
Plätze um sich zu begegnen.

Dass der Platz angenehm wurde verdanken wir zu einem beträchtlichen Teil den gärtnerischen Fähigkeiten von Ousmane Touré.
Die Funktionalität war von Anfang an in der Planung berücksichtigt, und teilt den gesamten Platz in verschieden Bereiche, die so gut wie möglich voneinander getrennt sind.
Der Schutz sollte möglichst unauffällig und kooperativ erreicht werden (kein Militär am Eingang und keine Gesichtskontrolle). Der Platz ist, soweit er es ertragen kann, offen für jederman, der die internen Regeln akzeptiert (Gegenseitige Toleranz, Aufmerksamkeit, kein Betrug und kein Diebstahl). Interne Regeln sind insoweit wichtig, als hier Menschen aus 2 oder mehr unterschiedlichen Kulturen aufeinander treffen. Die Probleme, die sich durch die entsprechenden Unterschiede in der Lebensauffassung und das enorme Wohlstandsgefälle ergeben, bekommen wir durch dieses „interne Regelwerk“ einigermassen in den Griff.

image Trommeln Urlaub Reise Guinea Tamana
1992 wurde das Projekt TAMANA ins Leben gerufen. Es war ursprünglich so angelegt, daß es lernbegierigen Menschen einen stressfreien und gut organisierten Aufenthalt ermöglichen soll. Durch die Bekanntschaft mit Famoudou Konate (Meistertrommler, ehemals Ballets Africaines), der sein Workshop Zentrum in Simbaya baute, fand auch TAMANA seinen Platz dort. Simbaya ist ein Stadteil von Conakry und liegt etwa 20km von der Innenstadt entfern auf einem Hügel. Der dörfliche Charakter, der noch Anfang der 90er Jahre hier vorherrschte, ist inzwischen vom Wachstum Conakry´s überbaut worden. Dennoch ist eine gewisse Beschaulichkeit und Ruhe noch zu finden. Es ist ein Viertel für etwas besser verdienende Menschen, und dadurch etwas sauberer und nicht so laut, wie viele andere Viertel in Conakry.

TAMANA liegt etwa 400m von der nächste Teerstraße (route principal) entfernt, auf einem Gelände von 1200qm. Es gibt einen Tanzplatz, einen Trommelplatz, ein Wohnhaus mit 14 Zimmern, ein Nebengebäude mit 3 Zimmern und ein Dusch- und Toilettenhaus. Das Gelände ist üppig bepflanzt; Ousmane Tourè hatte es sogar geschafft Rasen zum wachsen zu bringen (kein englischer !). Pflanzen sind seine Leidenschaft, und er konnte gar nicht genug davon haben. Inzwischen hat sein Bruder Aly Touré seine Nachfolge angetreten. Das Wohnhaus ist um einen Platz herumgebaut, wo gegessen wird, und man/frau sich begegnet. Das Dach ist komplett begehbar, und ist besonders nachts ein beliebter Ort um die Seele fliegen zu lassen.

Die Zimmer sind 16qm groß, und haben 2 Fenster, sodass genügend Licht hineinkann. Sie sind als Doppelzimmer angelegt und mit zwei einfachen Betten mit Moskitonetz ausgestattet.

image Junge-waescht-sich
Es gibt im Moment kein fließendes Wasser in den Duschen (man holt sich mit einem Eimer Wasser aus einem Bassin und giesst das Wasser in Portionen über sich. Die Duschen sind einfache Kabinen und anstelle eines Dachs sieht man Bananenblätter, und nachts zusätzlich noch die Sterne.

Die Toiletten sind nach afrikanischem Vorbild gebaut. Ein Loch im Boden von kleinen Kabinen mit abschließbarer Tür, und man hockt sich hin. Es riecht nach Toilette und kleine Fliegen hängen an den Wänden, tun aber nichts. Kakerlaken bekämpfen wir – wenn wir konsequent sind, erfolgreich!

Strom ist zu bestimmten Zeiten in der Leitung (mit ein wenig Glück sogar durchgehend).

Gekocht wird afrikanisch, afrikanisch mit westlichem Einschlag und westlich mit afrikanischem Einschlag, je nach Geschmack und Abenteuerlust der Gäste. Selbst Vegetarier können berücksichtigt werden, allerdings ist die Kreativität der Küche stark eingeschränkt. Vieles, was für uns selbstverständlich ist, ist hier nicht zu bekommen, aber das war ja eigentlich klar. Unser Anspruch war auch nie, “Klein Europa” hier zu schaffen.