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Sehr viele Menschen sind mit dem Projekt TAMANA auf irgendeine Art verbunden. Um eine gewisse Übersichtlichkeit zu erhalten nenne ich hier nicht alle.
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Die „wichtigen“ Menschen

.Inwieweit bestimmte Menschen wichtiger sein können als andere erregt auch in Afrika wilde Diskussionen. Im Laufe des Aufbaus und der Geschichte des Workshop-Zentrums „TAMANA“ leisteten ein paar Menschen extrem wichtige Arbeit. Engagement welches das Entstehen überhaupt, und das Weiterbestehen ermöglichte.
mögöbalu - „Menschen groß“
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mögöbalu - die wichtigen Menschen

(gesprochen: mochobaalu (wobei das o wie das in Gott gesprochen wird und die Betonung auf der 3. Silbe liegt), kommt aus der Sprache der Maninka/Malinke und bezeichnet wichtige, bedeutende, grossartige Menschen. In der direkten Übersetzung mö/mögö = Mensch, ba = gross (im Sinne von wichtig/bedeutend), lu = Plural Suffix)

Gassim Kourouma


(leider hab ich kein aktuelles Bild von ihm)
Er steht hier an oberster Stelle, weil er es überhaupt erst möglich gemacht hat, ein Grundstück zu besorgen, auf dem gebaut werden konnte. Er lebte damals schon in Österreich, ist extra mit uns nach Guinea geflogen und hat sich einen Monat lang nur mit der Grundstücksbeschaffung beschäftigt, und, es hat sich gelohnt.......
Ganz nebenbei ein vielsprachiger (spricht auch Deutsch) witziger und kommunikativer Mensch. Es war immer extrem unterhaltsam mit ihm unterwegs zu sein. Er knüpfte "einfach so" immer alle möglichen Kontakte.
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Ousmane Touré


Wo wäre das Projekt ohne ihn? Wahrscheinlich gar nicht da. Unermesslich fleissig engagiert und unvergesslich hilfsbereit und interessiert. Eine unersetzliche Hilfe, was das Verständnis der Malinké Kultur betrifft, da er zu allem Überfluss auch noch sehr gut Deutsch spricht. Durch ihn ist mir erst wirklich bewusst geworden wie genau anders diese "afrikanische Welt" im Vergleich zu meiner "europäischen" ist.
Iniké kössöbè
Ab hier in alphabetischer Reihenfolge.
Foto von Aly Touré

Aly Touré


Er ist der Bruder von Ousmane Toure. Nachdem Ousmane nach Deutschland gezogen ist, übernahm Aly seinen Platz: lebt auf dem Gelände, pflegte es, hält es instand, empfängt die Besucher und betreut sie.
Foto von Famoudou Konate

Famoudou Konaté


Wir sind ja sozusagen Nachbarn, sind aber beide immer sehr beschäftigt, wenn wir in Conakry sind. Dann freuen wir uns um so mehr, wenn sich dann mal trifft, und man auf ein Schwätzchen zusammentrifft. Wir hatten so über die Jahre einige unterhaltsame Gespräche und auch Diskussionen - nicht nur über Musik. Für mich einer der grossartigsten Musiker auf der Djembe. Aber auch in weltlichen Angelegenheiten konnte ich immer zu ihm gehen, wenn ich mal nicht weiter wusste......
Foto von Keita

Kabinet Keita


Ein sehr kommunikativer Nachbar und Freund des Hause. Im Gespann mit Ousmane entfaltete er einer seiner bemerkenswertesten Eigenschaften. Er kann sich an unglaublich viel aus seiner Kindheit/Jugend usw. erinnern, speziell was die Bräuche, die Musik, die Lieder und ihre Bedeutung betrifft. Trotzdem brauchten wir immer Stunden, um den Text "nur eines Liedes" aufzuschreiben und ins Deutsche zu übersetzen. Danach hatte ich immer noch mehr Fragen als vorher.....
Foto von Nanamba

Nanamba Doumbouya


Sie leitet und organisiert die Küche. Macht den Einkauf, kocht und koordiniert die übrigen Frauen in der Küche, was oft nicht einfach ist. Sie hat ein gutes Gespür dafür wo der Kompromiss zwischen „originaler“ und auf die „Bedürfnisse der Besucher abgestimmter Kochweise“ liegt.
Foto von Pablo

Pablo Balde


Er war noch ein Junge, als wir anfingen zu bauen; und es war an einem Sonntag, als er mit 2 Freunden auf dem Gelände auftauchte. Sie wunderten sich, dass ein weisser Man (ich/Fränki B. Frank) in der prallen Sonne, am Sonntag auf dem Dach/Holz Unterbau eines Hauses herumturnte und versuchte Wellblech fachgerecht darauf zu befestigen (zum ersten Mal in seinem Leben). Sie boten mir ihre Hilfe an und ich nahm an. Seitdem ist er ein fester menschlicher Bestandteil dieses Projektes geworden, und wohnt inzwischen unter den Nachfolgeren des damals befestigten Wellblech-Daches.
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Der Organisator

Er ist derjenige, dem Du Dich anvertraust, falls Du Dich entscheidest, diese Reise zu unternehmen. Ihn hier vorzustellen ist wichtig, weil er ist entscheidend dafür verantwortlich, dass die Reise zu Deiner Zufriedenheit verläuft.
Organisator
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Fränki B. Frank

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Übrigens auch die Stimme hinter dieser Webseite.

Also Vorsicht! Fast alle Texte in dieser Homepage sind von mir, und beschreiben eher meine Einstellung, als die Wirklichkeit.

Was mich als Organisator und Lehrer beschäftigt und mir am Herzen liegt, wird also beim Lesen dieser Webseite deutlich. Mein Absicht dabei ist es, grundlegende Fragen zu beantworten, und eine gewisse vorbereitende Stimmung zu verbreiten, ohne bereits alles zu verraten. Ich hoffe sehr, dass es mir gelingt ein gewisse Balance zu halten zwischen den „guten“ und den „schlechten“ Nachrichten; zwischen dem, was uns auf einer solchen Reise gut gefällt und angenehm ist, und dem, was schwierig oder unangenehm.

Der Organisator.

Niemand möchte 4 Wochen nach Afrika reisen, um festzustellen, dass er/sie verschaukelt wurde (das kann passieren). Ich bin auch derjenige, der in Afrika die Fäden der Organisation in der Hand hält. Dabei tue ich meine Arbeit nach bestem Wissen und Vermögen, bin aber sicherlich nicht perfekt. Bei solchen Workshops besteht für mich die Gratwanderungen

Zwischen
einer funktionierenden Organisation (Unterricht, Essen, geschützte Rückzugsräume, Gruppen Ausflüge.....).

und
der "natürlichen" Begegnung mit den Menschen die dort leben, die aber auch bestimmte Interessen uns gegenüber verfolgen, genauso wie wir ihnen gegenüber (auch wenn uns das nicht bewusst ist).

Zwischen
dem Respekt gegenüber der anderen/der fremden Kultur und ihren anderen Gebräuchen und Regeln,

und
den Regeln auf unserem Gelände, die sich über die Jahre entwickelt haben, und dabei helfen, dass die Menschen dieser so verschiedenen Kulturen nicht einfach „aufeinander knallen“.
  • Oft ist der Grat schmal, und bequem kann man sich sowieso nicht darauf bewegen, aber die Erfahrungen der vielen Jahre in Afrika helfen mir sehr, den Überblick zu behalten, und mich möglichst nicht einzumischen (oder es manchmal unauffällig zu machen :-)).
Mein Werdegang.

1986 erfasste mich ganz unerwartet die westafrikanische Trommelmusik, und ich bin nicht mehr losgekommen.
Da war und ist so eine Faszination, die - vor allem "beim-selber-trommeln" entsteht - und mich immer wieder verblüfft. Bis heute kann ich mir das nicht wirklich erklären.

Ich hatte bis dahin tatsächlich geglaubt Trommeln sei primitiv, einfach und uninteressant. Als ich dann das erste Mal hinter einer Trommel saß, stellte ich fest, dass es gar nicht einfach und mächtig interessant war. So ging ich den Weg der Entdeckungen und gebe, seit vielen Jahren, meine Entdeckungen zusammen mit der Musik aus Westafrika an lernbegierige Menschen weiter.
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Die Gründer

Bei ihnen entstand die Idee, reifte und wurde umgesetzt. Sie haben den Bau geplant, bezahlt und die meisten Workshop zusammen organisiert und durchgeführt.
Die Gründer
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1992 haben sie sich zusammengetan, und mit der finanziellen Hilfe vieler Freunde das Gelände gekauft und mit dem Bau des Workshop Zentrums begonnen. Ihre Idee war, das Beste aus 2 Welten zusammen zu bringen: Die meisterhafte Trommel - Performance der afrikanischen Trommler und die, an westllchen Bedürfnisse angelehnte, Organisation, Unterbringung und Betreuung der lern- und erlebensbegierigen Besucher. Ein Platz der Aktivität, der Begegnung und des Wohlfühlens sollte entstehen und ist entstanden.
Rale Dominick an der Djembe
Rale Dominick

Lehrer für westafrikanische Percussion

und freischaffender Percussionist.

Kontakt: buschfunkberlin@aol.com

La Forêt Sacrée

Eine Synthese aus Afrika und Europa. 1996 gründete der Berliner Percussionist Rale Dominick anläßlich des 1. Karnevals der Kulturen in Berlin die Gruppe La Forêt Sacrée (Der Heilige Wald). In Anlehnung an westafrikanische Bräuche trommeln und tanzen junge BerlinerInnen aus verschiedenen Nationen nach afrikanischen und afro-kubanischen Rhythmen. Alle Instrumente, Kostüme und Masken kommen aus Guinea.

Fraenki B. Frank an der Djembe
Fränki B. Frank

Lehrer für westafrikanische Percussion

www.djembe-trommeln-in-berlin.de

im "groove" Zentrum für percussion Berlin

und freischaffender Percussionist.

www.rhythmos.de

Bandprojekte:

BigDrums

Ehemalige Banderolekte:

p3: Rhythmus Theater Comedy.

Schlangenbrut: Riesenschlangen und afrikanische Trommel-Power.

Powerpercussion zum Karneval der Kulturen Berlin

groove Band

Organisation von:

Sommer-Trommelworkshops in Tschechien, in Pecin / Adlergebirge.

www.djembe-trommeln-in-berlin.de

Trommel-Tanz-Reisen nach Guinea/Westafrika in der europäischen Winterzeit (nächster Termin)
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Die Lehrer

Sie haben ihren eigenständigen Platz auf der Seite „Die Kurse/Die Lehrer“, aber hier sollen sie auch nicht fehlen.
Die Lehrer, Trommler, Tänzer/innen
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Die Lehrer




Fränki B. Frank im Gespräch mit: Koungbanan Condé, Famoudou Konaté und Lancei Kanté (von links).

Wir hatten am Anfang die Idee ein möglichst breites Spektrum der Trommel-Kultur dieses Landes zu zeigen, sind aber sehr bald auf Probleme gestoßen. Hier in Guinea funktionieren Beziehungen nach Regeln, die wir erst kennen lernen mussten.
Mächtig war das Prinzip, dass der erste Kontakte nachhaltig und geschützt ist. Das heißt, wir werden immer mit den Menschen zusammenarbeiten, mit denen wir angefangen haben, und ihnen auch besondere Rechte zubilligen, sonst würden wir sie beleidigen. Dennoch haben wir immer wieder versucht, andere Künstler einzuladen und zu beschäftigen, wenn welche aus der “Stamm-Crew” verhindert waren, was immer wieder vorkommt, da alle Künstler, die bei uns arbeiten auch aktiv sind; d.h. sie arbeiten in irgendeinem Ballet (hiesige Bezeichnung für musikalisch, tänzerische Formation), oder sind auf Tournee oder auf einer Workshop-Reise.

Unser Schwerpunkt bei der Auswahl der Lehrer liegt bei den “Alten”, d.h. denjenigen, die schon seit vielen Jahren in ihrem Beruf beschäftigt sind.
Das hat einige Gründe:
ihre Reife und Zuverlässigkeit,
ihr verantwortungsvoller Umgang mit “Schülern”,
ihr Wissen und ihr “Erlebt-haben” der Musik und deren „Eingebettet-Sein“ in den Lebensablauf - dort, wo sie geboren wurden, was meist auf dem Dorf war. Selbst wenn sie im Laufe der Jahre viel davon vergessen haben, ist es dennoch irgendwo in ihnen sehr lebendig.

Hier gehts zur Seite mit den Lehrern.